PORTA ALPINAE -Öffne die Tür für eine andere Welt-  Eine Kunstaktion.


Die PORTA ALPINAE auf einem steinigen Gebirgsweg symbolisiert den Übergang in eine andere Welt.  Ein bewusster Schritt durch die Mauer eigener Hemmnisse kann Besucher auf eine höhere, metaphysische Ebene führen. Zu einer wahrhaften Reflektion des individuellen Bewusstseins,  zu Achtsamkeit und Erneuerung. Dieses "Sich-Besinnen" soll die Pforte auf dem Berg durch eine Umkehrung des Gewohnten erzwingen. Die Negation als Stolperstein für festgefahrene Meinungen und zementierte Erfahrungen. In der Philosophie des ZEN werden Koas geübt; in der Diskussion müssen scheinbar sinnfreie Fragen des Meisters beantwortet werden. Das offensichtlich Sinn-lose, die Leere, wird zum Vehikel für Einsicht und Erkenntnis eines möglichen Wandels. PORTA ALPINAE nimmt diesen Gedanken auf; die Pforte als materialisiertes Koan.

Das Kunstprojekt PORTA ALPINAE -Öffne die Tür für eine andere Welt- wurde 2009 erstmals realisiert. Inzwischen wurden 24 Pforten an Standorten im Allgäu, in Österreich, in Italien und der Schweiz installiert. Geschätzte 250.000 Menschen haben die Pforten in den letzten Jahren seit 2009 besucht. Millionen werden durch die regionalen Presseorgane, durch Regionalfernsehen und seit 2013 durch die Sender ARTE-TV und BR-TV erreicht.  

Rücksicht auf die Umwelt ist eine der wichtigsten Vorgaben. PORTA ALPINAE ist ein philosophisches, vielleicht spirituelles, aber doch bodenständig-modernes Kunstprojekt. Die hölzernen Pforten werden an vorhandenen Wegen, ohne Betonsockel, ohne Hubschrauberflüge,  meist von Helfern und vom Künstler selbst mit reiner Körperkraft zum Ort gebracht.
Interaktionen zwischen den Besuchern, Hüttenwirten und dem Künstler mit seinen helfenden Freunden sind ein wichtiger Teil des Konzepts. Sie verknüpfen Menschen auf einem künstlerisch-metaphysischen und naturbezogenen Niveau. Stadtprojekte in Kempten und im italienischen Trento erreichen viele Menschen und sind daher ein wichtiger Beitrag zum Erfolg des Projekts.

Die Frage nach einem psychologischen Hintergrund für die Lust am mühsamen Aufbau der Pforten liefert uns (vielleicht) der österreichischen Architekt, Visionär und Philosoph Günther Feuerstein in seiner Dissertation "Archetypen des Bauens". Er bezeichnet die Aufrichtung als einen der ältesten Urakte der Menschheit. Stämme, Steine, Pfähle und Säulen aufzurichten, das Setzen von Zeichen, ist eng mit dem Kultischen, der Kosmologie verbunden und kann auch als eine Besitzergreifung verstanden werden. Es entspricht also dem Archetypen des Menschen. 

Zu den einzelnen Projekten scrollen Sie bitte nach unten.

Übersicht über die Standorte.
Mehr Information über die einzelnen Projekte finden Sie unten.

PORTA ALPINAE Scheidegg im Pfarrer-Kneipp-Park. Anlaß ist das 70 jährige Friedensjubiläum, deshalb wird die Pforte im Veranstaltungsprospekt zum angeschlossenen ParkART-Festival als PORTA PACIS bezeichnet. Sie steht in direkter Sichtlinie zur Friedensinstallation: Sieben Stelen für sieben Jahrzehnte Frieden und eine achte für die Hoffnung auf Frieden in der Zukunft, Diese wurde am 28.09. 15 von Landrat Stegmann, Bürgermeister Pfanner und mir aufgerichtet. 

PORTA ALPINAE Jungholz Älpele am Sorgschrofen. Am 8. August 2015 wurde die PORTA Jungholz errichtet. Viele Helfer und Interessierte aus Jungholz, einige eingefleischte ALPINIEN-Fans aus dem Kemptener Gegend, und ein paar sehr Interessierte, die sich eine stundenlange Anfahrt angetan haben. Allen sei gedankt, es war ein schönes Fest. Dank an die Alphornbläser von Jungholz, die der Installation einen festlichen Rahmen gaben, dem Alpmeister und Musiker Andi, den Organisatoren von IDEE-Jungholz Thea und Dieter Merz, den Jungholzer Bergsportlern Ralph, Markus und Pille, meiner Theresia und meinen bewährten Helfern, hier vor allem dem Zimmerer Werner Pfluger. Die Balken für die PORTA kamen vom leider abgerissenen Hotel Alpenhof, dessen früherer Besitzer Hubert bei der Aufstellung dabei war. Vielen Dank!

PORTA ALPINAE Hochgrat.
Installiert am Samstag 7. Sept. 2013 und feierlich eröffnet am Sonntagmorgen. Impulsgeber war diesmal das Bayerische Fernsehen in Person von Andrea Kammhuber. Auf ihre Anfrage hin entstand, was bis dahin nur eine vage Vorstellung war. Die Wirtsleute Uli und Christoph Erd sind mit Karlingers, unseren -alten- Freunden vom Waltenberger Haus, früher Simmshütte, befreundet und hatten auch schon über PORTA ALPINAE gesprochen. Beim ersten Besuch auf dem Staufner Haus waren sie für unser Vorhaben gleich aufgeschlossen. Dann kam Andrea Presser von der Oberstaufen-Marketing GmbH, die Hochgratbahn und Konrad Nenning, Mitarbeiter der Hochgratbahn, Pistenraupenfahrer und Hirte, und vor allem die Alpgenossenschaft Altusried mit Franz Dorn dazu. Nach den Dreharbeiten in Wirlings, wo die Balken zwischengelagert waren, fuhren wir sie zur Hochgratbahn, Christoph transportierte sie zum Staufner Haus, von wo wir sie dann am Samstag über den schmalen Felssteig gemeinsam hochgetragen haben. Wegen der drohenden Schlechtwetterfront bauten wir die Pforte noch am Samstag auf und hielten dafür am Sonntag eine feierliche Eröffnung mit Chumba Lama als Sänger. Später kam noch Georg Hörmann mit seinem Cello dazu. Vielen Dank wieder einmal an alle Beteiligten, vor allem an unsere Freude, die sich wieder mit Spaß und Ernsthaftigkeit an die Arbeit gemacht haben. Auch Dank an das Filmteam, Andrea Kammhuber und Kameramann Martin Rösner mit ihren Leuten haben uns die Arbeit leicht gemacht und sind uns in der kurzen Zeit zu Freunden geworden.  Standort Google-maps: 47.491022,10.068888

PORTA ALPINAE é TERRA bei der Tschenglsburg im Vinschgau, Italien.
Mai/ Pfingsten. DAS Projekt des Jahres 2013. Ein vermeintlich leichtes Projekt, der Standort der Porta ist mit einem Traktor anfahrbar. Das schlechte Wetter und ein paar andere Widrigkeiten haben es zu einem schwierigen gemacht. Ohne den Zuspruch von Karl Perfler hätten wir vielleicht aufgegeben, das ganze verschoben auf einen anderen, vielleicht wärmeren Zeitpunkt als dieses verregnete, windige und kalte Pfingsten 2013. Aber wie es auch bisher schon war: je schwieriger die Aufgabe, um so zufriedener geht man nach Hause, wenn sie erfüllt ist.
Die PORTA ALPINAE steht jetzt auf dem Larchegg, einem ganz besonderen Platz, an dem sich früher schon die Hirten trafen um über Erlebnisse und das Leben zu reden. Das ist es, was der Karl Perfler auch jetzt vorhat, in seiner Eigenschaft als Wanderführer mit Menschen aus Nah und Fern die Pforte zu besuchen und mit den Leuten über das öffnen von Türen, für sich selbst und für andere, zu reden. Noch fehlt ein Teil: die PORTA TERRA, die den Blick auf Mutter Erde lenken soll, um so an die Erkenntnis des Wesentlichen zu appellieren. Dazu die Ausstellung in der Tschenglsburg. Ich hoffe, dass auch meine Bilder beitragen, den Besuchern Freude zu machen und vielleicht auch ein bisserl dem einen oder anderen die Augen zu öffnen. Mehr Infos auch bei: www.karlperfler.com den sie auch im Facebook finden. Nicht vergessen möchte ich auch die Musiker, die unsere Vernissage und das ganze Wochenende zu einem Erlebnis machten: Peter Stannecker (Saxophon) (www.vuimera.com) Georg Hörmann (Cello) und Daniel Rauch (Gitarre) www.danielrauch.de der Standort google-maps nur ungefähr: 46.609923,10.621201

PORTA ALPINAE Waltenberger Haus 14./15. Sept. 2012
Das bisher schwierigste und spannendste Projekt ist geglückt. Mit zwanzig Helferinnen und Helfern und dem zehnköpfigen TV-Team von ARTE-TV/BR. Rund sechs Stunden waren wir unterwegs, um die elf Balkenteile und diverses Material, auch vom Kamerateam, über die 943 Höhenmeter zu tragen. Der Aufstieg wurde durch zahlreiche Dreh´s unterbrochen. Regisseurin Lisa Eder und Kameramann Richard Ladkani zeigten sich beeindruckt von der Kulisse des Bacher Lochs. Dramatische Wolkenstimmungen am Samstag und stahlend blauer Himmel am Sonntag sorgten bei den Filmleuten für Freude, es wird wunderschöne Bilder geben. Am Samstag wurde die Pforte noch am Boden zusammengesetzt. Am Sonntag konnten wir die rote Pforte mit reduzierter Mannschaft, einige Helfer waren wieder abgestiegen, aufrichten und abspannen. Hüttenwirt Markus Karlinger stattete sie mit bunten tibetischen Gebetsfahnen aus, sein nepalesischer Freund Kumar überreichte  Guenter Rauch einen weissen Begrüßungsschal, den wir dann an der Pforte befestigten.
Die gesamte Aktion war eine grandiose Teamleistung. Alles lief reibungslos und bei bester Stimmung, trotz der Schinderei mit den schweren Balkenteilen. Vielen Dank an alle, die dabei waren. Es war ein schönes Erlebnis, mit euch die Tage zu verbringen.
Alle Fotos: Sibylle von der Grün. Standort google-maps: 47.297344,10.281294 (ungefähr)

Die Installation der Pforten ist -alpinische- Teamarbeit. Ich bin stolz, dass es einige Freunde, Bergsteiger, Hüttenwirte gibt, die sich für die Idee -Öffne die Tür für eine andere Welt- begeistern, und dann auch selbst mithelfen. Und das meist bei üblem Sauwetter. Ich danke allen, die mit dabei sind. Hier einige Fotos:  

PORTA ALPINAE Baichlstein im Naturpark Tiroler Lech.  Installation 7. Juli 2012
Ein besonderer Standort in einer einzigartigen Umgebung. Ein Glücksfall für uns, dass wir diese Pforte hier installieren durften. Anette Kestler, Chefin des Naturparks hat es initiiert, Günter Salchner, REA Regionalentwicklung Außerfern und auch zuständig für den Lechweg hat die Realisierung tatkräftig in die Hand genommen. Vorderhornbachs Bürgermeister Gottfried Ginther hat seine Gemeinderäte überzeugt und selbst angefasst, die Vorderhornbacher Bergwachler trugen die Hauptlast, die Balken, und sie unterstützten uns mit Kraft und Fachkunde beim Aufbau der Pforte. Nichts geht ohne Tom Mahler, Genuin Lehmbaukunst aus Leiterberg im Allgäu, Inge Mildenberger und Theresia Prestel-Rauch, die Alpinien-Chefin.
Wichtig ist auch das Türblatt. Es eröffnet nicht nur den Blick auf den Lechzopf und in -eine andere Welt- wie das im Projekttitel steht, sondern soll auch den Lechtalern und den Besuchern die Schönheit der alten Lechtaler Baukultur vor Augen führen. Türen prägen den Charakter von Bauwerken, und sind auch eine Visitenkarte der Erbauer und Bewohner.

Am 31. Aug. 2012 durfte ich die PORTA ALPINAE Baichlstein und ihre künstlerische und philosophische Absicht einem sehr interessierten Lechtaler Publikum vorstellen. Anlass war der Projektabschluss der KuLaWi-Studie der Universitäten Bozen und Innsbruck zur Entwicklung der Kulturlandschaften in den Alpentälern. Eingeladen war ich von der REA Regionalentwicklung Außerfern und dem Naturpark Tiroler Lech, vielen Dank an Anette Kestler und Günter Salchner.  
Standort google-maps: 47.386741,10.553564

Eine metallene Pforte über dem Ateliereingang
Die KunstNacht am 8. Oktober 2011 war ein besonderes Ereignis. Wir haben zu diesem Anlass eine Blechpforte über dem Eingang installiert, die dann am Abend mit LED-Lichtern -geschmückt- wurde. Es war wieder einmal eine tolle Gemeinschafts-Aktion, wie die Bilder beweisen. 

Projekt PORTA SANTA CHIARA TRENTO
Durch Vermittlung des Kemptener OB-Büros konnten wir einen Kontakt mit der Partner-Stadt Trento bekommen. Frau Katia Beatrici vom Sekretariat des Bürgermeisters Andreatta lud uns nach einigen vorhergehenden E-Mails zur Vorbesprechung nach Trento ein. Am 2. Mai besuchten wir Frau Beatrici, die uns offiziell willkommen hieß und wir besichtigten zusammen mit Franco Castellan einige mögliche Standorte. Der ausgewählte Standort befindet sich im Parco Pubblico Santa Chiara der an das Universitätsgelände der Literaturfakultät anschließt. Der perfekter Ort für eine PORTA URBANA.  Die Installation erfolgte am Donnerstag den 8. Juni mit Unterstützung durch Mitarbeiter der Stadt Trento, auf Kempten dabei waren Tom Mahler und Walther Gross. Die Balken stammen von einer zerfallenen Alphütte auf dem Monte Bondone. Am 25. Juni gab es die offizielle Eröffnung mit dem Partnerschaftsbeauftragten und Stadtrat  Ulrich Kremser und seiner Frau Maria. Stadtrat Signore Tomasi hielt eine Laudatio vor den Delegationen aus Trento und Prag. Nach ausgiebigen Mittag- und Abend-Essen, einem Rock-Konzert und einem Feuerwerk, das wir von der Terrasse des Grandhotels besichtigten, endete der Tag mit einem Mitternachtsbuffet im Grandhotel mit Bürgermeister Prof. Andreatta.
Fotos: Walther Gross, Maria Kremser, Theresia Prestel-Rauch
Google Standort: 46.063751,11.126414

Hier noch die offiziellen Profibilder von der Eröffnung: Fotograf: Agf Bernardinatti fotoservizi professionali.

PORTA ALPINAE Gschwenderberg   Für 2013 wieder neu installiert!
Nov. 2011. Die Alpe Gschwenderberg liegt auf 1.075 hoch über dem Alpsee. Von Immenstadt kommend fährt man nach Bühl und dann links hoch nach Rieder oder Gschwend. Von hier aus führen Wege zur Alpe Gschwenderberg, zum Immenstädter Hörnle, zum Gschwenderhorn und zum Naturfreundehaus. Markus Karlinger und Martin Gamper sind seit den Anfänger des Landart Projekts PORTA ALPINAE dabei. 2009 intstallierten wir zusammen eine Pforte bei Oberstdorf-Ellenschwanden, dann einen Prototypen im Sulzltal über dem Lechtal. Seit 2009 stehen auch die Pforten in der Nähe der Alpenvereinshütten der beiden Freunde. Markus Karlinger bewirtschaftete 13 Jahre lang die Frederic Simms Hütte im Lechtal und wird im Sommer 2011 das Waltenberger-Haus hoch über Oberstdorf-Einödsbach übernehmen. Seine Simmshütten-Pforte bleibt stehn und es wird eine neue beim Waltenbergerhaus geben. Martin Gamper hat den weitesten Weg: Die Kasseler-Hütte im Zillertal ist von Mayerhofen aus zu Fuß oder teilweise per Bus in einigen Stunden zu erreichen.
Das Alpgebiet Gschwenderberg ist mir seit meiner Kindheit und Jugend gut bekannt. Von der nur 5 Minuten entfernten Bierlein-Hütte aus habe ich dort mit meinen Jungschar und CVJM-Freunden die tollsten Bergabenteuer erlebt.  Infos über die Alpe Gschwenderberg: www.alpegschwenderberg.de
Standort im Google-Map: 47,557488,10.168458

PORTA ALPINAE Franz Josef Kögel Leiterberg
Oyfach guat*, findet Franz Josef Kögel "seine" Pforte auf dem Leiterberg. Sein Grundstück auf dem Leiterberg, einem Hügel zwischen Betzigau und Wildpoldsried bietet einen herrlichen Ausblick ins Allgäu, in die Berge und auf die Wiesen und Wälder im Norden. Sie wurde am Samstag den 15. Januar 2011 aufgestellt, das war ein früher Frühlingstag. (Die Fotos weiter unten zeigen den wirklichen Winter; am letzten Januartag an die 10 ° minus und ein eisiger Ostwind) . Beim Aufstellen dabei waren, Richy Richter, Walther Gross, Inge Mildenberger, Alex Mahler, Franz Josef Kögel, Theresia Prestel und Guenter Rauch. Die Pforte eröffnet neue Welten und beweist, dass es sich auch lohnt, kleine Berge zu "versetzen". Biobauer Franz Josef Kögel ist Milchlieferant für "oyfach guat", der Marke aus Oy-Mittelberg für Allgäuer Lebensmittel aus wirklich heimischen Bio-Produkten.
Standort bei Google-map: 47.748019,10.39231  Höhe: 766,9 m über NN

PORTA ALPINAE THEATRI  -Öffne die Tür in die Theaterwelt-
Enthüllung am Sonntag den 10. Oktober um 11 Uhr anläßlich der Eröffnung der Theater-Spielzeit 2010/11 auf dem Theaterplatz vor dem Foyer.

Mit dieser zweiten Pforte im Stadtgebiet Kemptens erweitert sich das Projekt PORTA ALPINAE und schließt auch den Urbanen Raum ein. Die Botschaft "Öffne die Tür für eine andere Welt" richtet sich an den Menschen und ist daher unabhängig von ORT und Raum, für den Stadtmenschen  vielleicht noch wichtiger als für den Menschen auf dem Berg.
Die Fotomontage zeigt den ersten Entwurf, die folgenden Fotos dokumentieren, wie die Pforte mit Hilfe von Tom Mahler -Genuin-Lehmkunst- und Markus Elhardt (www.ambossmeister.de) entstand.

Initiatorin der PORTA THEATRI war die -neue- künstlerische Direktorin des TIK. Sie brachte nicht nur die Begeisterung mit, sondern auch den Mut und die Durchsetztungskraft, um das Projekt trotz einiger Schwierigkeiten zu realisieren. Wir bedanken uns, und wünschen Nikola Stadelmann und ihrem Theater in Kempten so viel Erfolg, wie er sich nach der Match-Point Premiere ahnen lässt.  

Die Enthüllung der PORTA ALPINAE THEATRI am 10.10.10 vor dem TIK war eine tolle Veranstaltung, getragen vom Engagement von Frau Nikola Stadelmann, die auch die Tanzperformance realisierte.  Die Enthüllung der Pforte wurde möglich durch das Sponsoring der Grundstücksgemeinschaft Ritter-Kyburz, die derzeit ein riesiges Objekt in der Mozartstrasse Kempten realisiert. Dank vor allem an Herrn  Peter Kyburz. Schade, dass die schweizerischen Investoren bei diesem Event nicht dabei sein konnten. Vielen Dank aber auch den offiziellen Vertretern der Stadt Kempten, die diese Pforte auf dem Theaterplatz ermöglichten. 

Die PORTA ALPINAE CAMBODUNUM vor der Residenz während der Allgäuer Festwoche 2010.
Noch ist alles nur ein Traum; auf den Fotos nur ein Modell, bzw. eine Fotomontage (Helden der Werbung). Trotzdem, sieht doch gut aus, oder?
Jedenfalls, die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Inzwischen wurde die PORTA ALPINAE Cambodunum in die offizielle Festwochen-Kunstausstellung und den Katalog aufgenommen.
Standort: Google 47.727787,10.312597
Es begann am 30. April 2010 12.58 Uhr mit dem Abbruch des früheren Allianz-Gebäudes in Kemptens Mozartstrasse. Wir hatten von Herrn Kyburz, Grundstücksgemeinschaft Ritter-Kyburz Zürich/Kempten den Genehmigung, Balken für künstlerische Zwecke aus dem Gebäude zu holen. Das war schwierig. Tom Mahler, Alfred Feil, Walther Gross und Guenter Rauch holten die Balken aus dem riesigen Schutthaufen und wuchteten sie auf den Anhänger. Vorläufige Endstation in Leiterberg bei Genuin Tom Mahler.
28. Juli 2010. Die PORTA ALPINAE CAMBODUNUM nimmt Gestalt an. Vor der Halle von Tom Mahler, genuin Lehmbaukunst sägen wir die Balken aufs Maß und fügen sie mit Zargen zusammen. Die Bilder zeigen Tom bei der fachmännischen Arbeit. Dem Künstler bleiben Zuarbeiten, das Entnageln und Putzen der Balken, die aus dem weit über 100 Jahre alten Gemäuer der Mozartstrasse stammen. Nächste Arbeitsgänge; Streichen mit schwedenroter Schlammfarbe, mit langen Schrauben und Krampen zusammenbauen, auf den Anhänger verladen, - und aufbauen.
9. August 2010. Heute haben wir die PORTA ALPINAE CAMBODUNUM vor der Residenz aufgebaut. Tom Mahler, genuin Lehmbaukunst, Walther Gross XL-Programmierung, Guenter Rauch und Theresia Prestel-Rauch. Und vor allem ein sehr motiviertes Team der Stadtgärnterei unter Leitung von Michael Eisenhauen. Vielen Dank für die kompetente Arbeit. Die gesamte Aktion wurde ermöglicht durch Frau Dufner-Wucher von der Stadt Kempten, die "Ihrer" Festwoche damit eine weitere kreative Note verliehen hat. Und Dank an die interessierten Zuschauer.
Die Pforte steht jetzt voraussichtlich bis zum Ende der Festwochenausstellung am 11.September.

Impressionen beim Aufbau von Philipp Stumvoll

Fotodokumentation während der Ausstellungszeit.

Porta Schorsch Burgkart am Laufbach 2010
Schorsch Burkhart, Sigishofen, war schon beim Kunstweg durch die Starzlachklamm ein unersetzbarer, begeisterter Helfer. Er hatte die Idee. Eine Pforte unterhalb des berühmten Laufbacher Ecks, quasi als zweite Station nach der PORTA auf dem Nebelhorn-Zeigersattel, wo dieser Weg beginnt. Dort steht sie jetzt, von Schorsch, Walther Gross, Guenter Rauch und Inge Mildenberger auf gut über 2000 m unter die aufragende Schneck Ostwand getragen. Das waren harte 800 Höhenmeter auf dem steilen Weg; mit 3 Balken, dem Türblatt und dem Abspannmaterial! Unverständlich, dass das Türblatt von Idioten zertrümmert wurde. Höhe schützt vor Dummheit nicht. Die Pforte steht genau auf dem Weg vom Laufbacher Eck zum Prinz Luitpold Haus, wenige Höhenmeter unter dem Eck und zirka 200 Meter von der Biwakschachtel der Sonthofener Bergwacht entfernt.
GPS-Standort:   47° 23' 23.81", +10° 23' 3.67"  Google: 47.389947, 10.384354Adresse:

19. Juli 2010 Wir haben die Porta Schorsch Burgkart am Laufbach zu neuem Leben erweckt. Mit einigen Blessuren hat die Pforte den Winter überstanden. Die Abspannungen sind von der Schneelast heruntergedrückt worden, die Spannschrauben und eine der Krampen gebrochen. Aber das sind Kleinigkeiten, die Schorsch Burgkart und Guenter Rauch beheben können. Ein schöner Tag im Gebirge, und Danke Schorsch für das fürstliche Dinner mit Chardonay und Schnittlauch. Nachtrag: Die Pforte, das hat Schorsch jetzt ermittelt, steht auf genau 1.970 m über NN.

Lechtal Frederic-Simms Hütte 2010
Die Frederic Simmshütte im Lechtal, Talort Stockach, wird von Claudia und Markus Karlinger bewirtschaftet. Vor 13 Jahren war Guenter Rauch erstmals auf der Hütte, seitdem hat sich eine enge und intensive Freundschaft entwickelt. Markus war der Erste, der sich für das Projekt begeisterte. Im Mai 2009 stellten wir probeweise eine PORTA ALPINAE auf den Weg, das war hart an der Schneegrenze. Rundum lag noch meterhoch der Schnee, aber die improvisierte PORTA ALPINAE machte schon mächtig Eindruck. Die "Richtige" wurde dann am 4. Juli 2009 installiert.
Das besondere an dieser Pforte ist der Steinkreis, den wir als Schutz vor interessierten Kühen gebaut haben, aber natürlich auch als Abwehr gegen böse Geister.
Die Fotos unten sind vom Neubeginn der Pforte 2010, vom 19. Juni 2010, als wir im strömenden Regen die Hütten-Vorräte für den Sommer 2010 über die Lawine am Ettlerbach trugen und zur Hütte transportierten. Dabei passierten wir wieder die PORTA ALPINAE, die in ihrer Intensivität über den Winter noch gewonnen hat. 
Startfoto: Sibylle Greissl-Hertrich Fotos unten: Guenter Rauch
GPS-Standort: +47° 12´ 45.30", +10° 21´ 12.20"  (Goggle 47.212582,10.353389)


Alp Cavel   Schweiz 2010
am 7. und 8. Juni wurde die Pforte bei der Alp Cavel installiert. Das Team: Monika Schneider und Andreas, Theresia Prestel-Rauch und Guenter Rauch. Die Arbeiten wurden begleitet vom Filmteam Sibylle von der Grün und Peter Steger.
Monika Schneider ist die Sennerin auf der Alp Cavel. Auf der Simmshütte im Lechtal. Dort hat sie die PORTA ALPINAE zum ersten Mal gesehen; und war begeistert. So, wie wir begeistert sind von der Alp Cavel. Ein wunderschöner Platz für die Pforte.
Wer nicht weiß, wo die Alp Cavel liegt; Monika beschreibt das so: Alp Cavel liegt auf knapp 2000 m im Val Lumnezia. Das ist bei Ilanz in Graubünden. Man fährt über Bregenz nach Chur, dann Flims, Laax bis nach Ilanz. Von dort aus ins Tal Richtung Vrin. Nach Lumbrein geht es ca. 1 km nach dem Ortsschild rechts den Berg hoch zur Alp. Jetzt teilen wir Monikas Begeisterung, das Lumbrein-Tal mit der Alp Cavel ist eine besonders schöne Ecke, ein idealer Ort für die PORTA ALPINAE.
Mit der Installation der PORTA ALPINAE am 7.und 8. Juni wird Alp Cavel auch Schauplatz des Films von Peter Steger und Sibylle von der Grün.
GPS-Standort: +46°40´22.30",+9°5´33.50"  (Google 46.67286,9.092638)

Ligurien 2010
Eine Porta Alpinae entsteht weit abseits der Alpen zwischen Bergen und Meer. Hoch oben über Gazzelli bei Imperia, und knapp unter dem Gipfel des Monte Envignio.
Ein Zauberwort. Meer und Berge. Ein wunderschöner Platz am Weg, der hoch oben am Berg entlang dem Meer entgegenstrebt. Ausgangsort ist Chusanico Castello. Die Balken aus Olivenholz stammen aus einem zerfallenen Kirchlein im Olivengarten weit unterhalb des jetzigen Standortes. Die Balken haben dort ihren Zweck erfüllt und schauen nun mit Stolz (und mit Meeresblick) ihrer neuen Aufgabe entgegen. Standort: (Google) 43.966532 8.006452

Zillertal
Die Kasseler-Hütte steht hoch über dem Stillup-Tal auf 2.177 Metern Meereshöhe. Hüttenwirt Martin Gamper ist von PORTA ALPINAE überzeugt und lud zur Eröffnung am 13. Juli 09 zahlreiche Gäste aus dem Tal ein, darunter ÖAV-Obmann Paul Steger und die Geschäftsleitung des Zillertal-Naturparks mit Nina Östereich und Matthias Danninger. Die Zillertaler zeigten sich von der Idee der PORTA ALPINAE beeindruckt, weil sie mit der gleichen Intention auf die Besucher einwirkt, wie die Idee des Naturparks. Weil die Pforte direkt auf dem Weg errichtet ist, und auch tatsächlich von jedem Bergsteiger geöffnet werden muss, vertritt sie in besonderem Maße den Gedanken -Öffne die Tür für eine andere Welt-. Martin Gamper hat diesen Gedanken zu seinem Eigenen gemacht, die Pforte unterhalb des Hohen Löffler ist sein Werk und sein Verdienst, ebenso wie die Versuchspforte in Oberstdorf.
GPS-Standort: +47°3´27.77",+11°57´7.88"  (google 47.057714,11.952189)

Aggenstein 2010
Einen der schönsten Standplätze nimmt die Pforte in der Nähe der Bad Kissinger Hütte am Aggenstein, Tannheimertal, in Anspruch. Die Pforte steht auf einem Felsköpfle unweit der Hütte, direkt neben dem Weg, der an der Scharte ein Stück weiter unter die Wanderer aus Pfornten, die vom Brentenjoch, und die aus Grän im Tannheimer-Tal aufsammelt. Die tollen Fotos verdanken wir Hüttenwirt Dietmar Köhlbichler, der sich zusammen mit Andrea Walch liebevoll um die PORTA ALPINAE kümmert. Die Pforte ist rot bemalt, ein originaler  Begrüßungsschal eines  nepalesischen Freundes flattert im Wind. Die Sicht reicht von hier bis weit über den Forggensee in die oberbayerischen Berge, auf der anderen Seite in die Tannheimer und die Allgäuer Berge bis ins flache Land Richtung Kempten. Dass die PORTA ALPINAE hier an der europäischen Via Alpina liegt, ist ein Zufall!?
+47°32´2.79",+10°33´47.86"  (Google 47.534125,10.563318)
Die ständigen Rückmeldungen von begeisterten Bergfreunden bestätigen uns immer wieder, wie sehr Andrea und Dietmar zu "ihrer" Pforte stehen und auch, dass der Aggenstein einer der am häufigsten besuchten Berge in der Umgebung ist. 

Nebelhorn Höfatsblick 2010
Diese Pforte ist wohl mit eine der meistgegangensten, auch, weil sie von der Nebenhornbahnstation Höfatsblick leicht in 15 min. zu erreichen ist. Und dies auch im Winter, denn  sie steht unmittelbar am Winterwanderweg beim Zeigersattel. Nun steht ein weiterer harter Winter bevor. Guiseppa Rapisarda und Tom Richter haben uns die ersten Bilder des neuen Jahres 2011 geschickt.
Der Zeigersattel unweit der Station Höfatsblick der Nebelhornbahn ist wohl einer der spektakulärsten Aussichtspunkte im Allgäu. Der grandiose Blick durch die Pforte zur Höfats ist  der Grund, weshalb die Pforte genau hier installiert werden musste. Die Pforte wurde am 13. Aug.2010  mit tatkräfiger Hilfe der Nebelhornbahn installiert. Die offiziellen Eröffnung fand mit Oberstdorfs Bgm. Meßenzehl, Nebelhornbahn Vorstand Schöttl, Marketingchef Jörn Homburg und zahlreichen Gästen statt. Das Interesse der Medien und des regionalen Fernsehsenders TV-Allgäu war nicht nur Anerkennung, sondern auch Ansporn für noch mehr Engagement.
google-Standort: 47.409248 10.347799

Grünten 2010  ---und Oktober 2013---
Nahe der Grüntenhütte auf 1.477 m steht die PORTA ALPINAE mit einem weiten Rundumblick, der vom Illertal mit Kempten über die Ostallgäuer Berge zum Allgäuer Hauptkamm und dann zur Nagelfluhkette reicht. An manchen Tagen kann man weit im Westen der Bodensee glitzern sehen. Am Grünten bauten Daniel und Guenter Rauch im Februar 2009 die Schneeskulptur -Der Winter hat viele Gesichter-, die auch zum Auslöser der Sommeraktion PORTA ALPINAE wurde. Hüttenwirt Norbert Zeberle ist für kreative Aktionen immer zu haben, weshalb die Pforte auch im Sommer 2010 auf "seinem" Berg thront.  
GPS-Standort:  +47°33´46.88",+10°19´52.78"  (Google: 47.562951,10.33131)
7.August 2010. Nach dem Beinahe-Hochwasser heute der erste -schöne- Tag. Wir nutzen Ihn, um die etwas desolate Pforte bei der Grüntenhütte wieder auf Vordermann zu bringen. Schöne Stimmungen schon auf dem Gipfel, von der Hüttenterrasse aus einen Blick zum frisch verschneiten Hochvogel und auf dem Heimweg ins Tal erahnen wir noch den glitzernden Bodensee. Im Nachspann die Bilder von der Installation 2009.
Am 25. Oktober 2013 haben wir die Pforte neu installiert. Die vorige war von Schumpen beschädigt worden, das Türblatt hing nur noch an einem Pfosten. Die NEUE ist massiv, aus besten Balken eines Kemptener Geschäftshauses. Von ihrem neuen Wirkungsort aus schauen sie jetzt stolz nach Kempten. 

Grüntenhütte
Oberstdorf
15.05.2009. Sie ist wahrscheinlich eine der meistbegangenen Pforten. Auf dem wunderbaren Aussichtsplatz ist sie nur wenige Gehminuten hinter Oberstdorf mit Blick auf den Kratzer und die Obersdorfer Bergwelt für jeden erreichbar. Und: Sie war die Erste. Spaziergänger finden Sie auf dem Weg, wo der Hohenadelweg  vom Trettachtal zum Oytal abbiegt, hier jedoch scharf links in Richtung der Schattenbergschanzen. Der Flurname ist -Ellenschwanden-.Ihre Installation auf dem Grundstück der Gampers sorgte auch in den Allgäuer Medien für Bewegung. Ein gelungener Bericht und besondere Fotos von Arno Pürschel sind im "Das Schöne Allgäu", Ausgabe Oktober 09 zu sehen. Unser Dank gilt Monika und Martin Gamper, die sich auch sehr für die PORTA ALPINAE bei ihrer Kasseler-Hütte im Zillertal engagiert haben. 
GPS-Standort Google: 47.394170,10.294100

Hörnerbahn Bolsterlang 2010
Am 16. Juli 2009 wurde die Pforte an der Hörnerbahn installiert. Standort unweit der Gipfelstation mit einem wunderbaren Blick ins Illertal und über Sonthofen. Cornelia Leicht von der Hörnerbahn war von der Idee begeistert. Die Umsetzung erfolgt dann durch Toni Berwanger, der auch die Aufstellung übernahm. Vom Standort Bergstation aus sieht man auch zum Grünten und zum Nebelhorn, wo ebenfalls PORTA ALPINAEs aufgebaut sind.

Für den Sommer 2010 ließ sich die Hörnerbahn einen "Erlebnisweg" bauen, um die Bergbahn-Touristen auf den letzen stillen Gipfel der Region zu locken. Oben stehen zwei hölzerne Liegen, von denen aus der Tourist den Himmel betrachten kann, was von der Gipfelwiese aus ohne Möbel anscheinend nicht möglich ist. Die Möblierung der Landschaft soll noch um einen Kinderspielplatz erweitert werden. Ein Erwachsenen-Spielplatz in Form eines Bogenparcours, in dem Touristen mit Pfeil und Bogen auf Plastiktiere schießen (es gibt sie tatsächlich), verschandelt schon seit dem letzten Sommer den Wald unterhalb der Kierwanger Alpe. Die PORTA ALPINAE steht noch. Wahrscheinlich, weil sie einfach vergessen worden ist, und die Botschaft -für eine andere Welt- wurde vom Künstler und der Bahn einfach und ungefragt für die Info-Tafel der neuen Aktion verwendet. Ganz offensichtlich wird der Sinn meiner Pforten ins materielle umgedreht; Öffne die Tür für eine andere Welt, in der dann alle Blödheiten erlaubt sind, wenn sie nur Geld bringen.


Alpe Drusa Schweiz 2010  NICHT REALISIERT
Hier sollte eigentlich eine weitere Porta Alpinae installiert  werden, was sich aus technischen und zeitlichen Gründen nicht realisieren ließ. Warum die Pforte gerade hier im schweizerischen Montafon so reizvoll wäre, zeigen ein paar mitgebrachte Fotos. Hoch über der Alpe Drusa, auf der Daniel mit seinen Freunden 79 Kühe milkt, Käs´ und Butter produziert und sonstiges Getier, Kälber, Sauen, Jungvieh, Hennen usw. versorgt, verläuft ein vielbegangener Wanderweg zur Garschina Hütte unter der beeindruckenden Felsbarriere von Drusenfluh und Sulzfluh. Vielleicht gelingt es ja noch, das Projekt den  Wanderern nahe zu bringen.
Mehr Info über den Künstler Daniel Rauch; bitte HIER klicken
Standort: +47°0´36.00", +9°47´54.41"    Google: 47.009999,9.798447


Stilfsteralm, Vinschgau Südtirol
Die Pforte bei der Stilfseralm auf über 2000 m Höhe war die letzte der Saison. Daniel und Guenter Rauch bauten sie gemeinsam am letzten Almtag von Daniel, dem 21. September, auf. Erst nach diesem anstrengenden Almsommer als Senn und Verantwortlicher für den Käs´ fand Daniel die Zeit, seiner künstlerischen Neigung nachzugehen und seinem Vater zur zehnten PORTA  ALPINAE zur verhelfen. Die Pforte ist original; im früheren Leben tat sich gute Dienste als Stalltüre, deshalb gibt sie bei ihrer Reinkarnation als PORTA ALPINAE ein besonders gutes Bild ab. Der Ortler ist auf diesem Foto nicht zu sehen, aber er war Daniel ein ständiger Begleiter während seiner 3-monatigen Arbeit auf der Alm.
GPS-Standort Google: 46.5991,10.507003

Rappensee
Von der Rappenseehütte führt der Pfad über die Große Steinscharte zum Heilbronner Weg. Die Pforte steht auf über 2.200 m Meereshöhe mit wunderbaren Blick auf die Rappenssehütte und den Rappensee, hinüber zur Mindelheimer Hütte und bergaufwärts zum Hohen Licht. Die Installtation war am 11. Juli 09. Für Bergfreunde und Chronisten: Es war ein hundsgemeines Sauwetter mit Regen und Graupelschauer und klammen Fingern. Aufstellung durch Jens Roscher, Martin Köhler, Ritschie Richter, Theresia Prestel und Guenter Rauch. Das Türblatt, die Balken und das Abspannmaterial wurden von der Rappenseehütte 200 m höher zum Standort getragen.
47.288214, 10.259342

Projektzeichnungen
Weitere Werke von Guenter Rauch finden Sie, wenn Sie -hier- klicken.

NEWS

PORTA ALPINAE Hochgrat
Der erste Sendetermin der BR Doku war am 30. Okt. 2013. Titel: Stationen HOCH und HEILIG. Entdeckungen im Allgäu. Redakteurin Andrea Klammhuber. Eine 4 Minuten Vorschau wurde schon mehrmals gesendet.
Im web. hier klicken!


 

PORTA ALPINAE é Terra
an Pfingsten 2013 teilweise realisiert.

Mehr Info finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

PORTA ALPINAE entwickelt sich weiter:


PORTA ALPINAE é Terra
Ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft und die Verbundenheit zu Mutter Erde, von der alles kommt und in der alles endet.
Am 17. Mai fand die Vernissage zur Ausstellung auf der Tschenglsburg statt, am Tag danach die Installation des Objektes. Ort ist die Tschenglsburg im italienischen Vinschgau. Infos auch unter www.karlperfler.com
Die Ausstellung auf der Tschenglsburg ist bis zum 15. Juni täglich ab 11 Uhr zu besichtigen.


PORTA ALPINAE Waltenberger Haus, sie wurde im September 2012 installiert,  hat den Winter gut überstanden. Scrollen Sie bitte auf dieser Seite nach unten!

Mattlihüs Oberjoch/ Allgäu  29. Mai 2012
Das Bilderprojekt ist  feriggestellt. 13 Bilder sind nach Fengh-Shui Vorgaben gemalt und hängen nun im neuen Fengh-Shui Trakt. www.mattlihues.de